FELIX MEYER | MAX PROSA | TOBIAS DELLIT & DIE SCHWEIGENDE MEHRHEIT Parkhaus Züblin Sonnendeck, Stuttgart am 26.07.20

Sonntag 26.07.20
Einlass: 19:00, Beginn: 19:30
Parkhaus Züblin Sonnendeck, Lazarettstraße 5, 70182 Stuttgart

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Informationen

Bunter Beton Festival 2020

FELIX MEYER | MAX PROSA | TOBIAS DELLIT & DIE SCHWEIGENDE MEHRHEIT

ALLE KONZERTE sind mit KOPFHÖRERN (bekommt ihr von uns), FESTEN SITZPLÄTZEN und es herrscht leider TANZVERBOT.

Lautstärke der Kopfhörer ist individuell einstellbar.

Präsentiert von Feierabendkollektiv e.V. |  Kulturbüro Sorglos | clubCANN | Rosenau Stuttgart e.V.

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FAQ & Infektionsschutz-Infos:

https://www.feierabendkollektiv.org/bunter-beton-hygiene-und-info
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FELIX MEYER

Seit nunmehr 10 Jahren erspielt sich der Autor Felix Meyer mit seiner bewegten europäischen Straßenmusik Geschichte irgendwo abseits der poppigen Plattenfirmen und der platten Popmusik eine immer wichtiger werdende Nische zwischen internationalem Chanson, Poesie und Systemkritik, Lagerfeuer, Lebenslust und Liebesballaden.

Mit vielen Freunden, Kollegen und Weggefährten wie Dota Kehr, Hans-Eckardt Wenzel, Sarah Lesch, Konstantin Wecker, der Band Keimzeit, Max Prosa oder Maike Rosa Vogel ergeben sich immer wieder Projekte, Lieder und gemeinsame Auftritte.

Das neue Album »Die im Dunkeln hoert man doch« handelt von Gerechtigkeit und Gitarrensoli, Melancholie und Mehrstimmigkeit, Reimen, Reibereien und Reisebildern. Es geht um den Untergang in Zeitlupe, den Schutz der Schwachen vor den Starken, Küsse unter Sternen, das Herzklopfen und den Tod, einen Tag oder ein ganzes Leben im Wald. Friedfertigkeit und Fantasie. Dazu spielen die Musiker der Band »project île« mal Jazz und mal Folk oder Chanson, Montuno und Musette. Sie schaffen es damit nach Belieben, den Inhalt zum Tanzen zu bringen oder doppelt und dreifach zu unterstreichen.

MAX PROSA (Berlin)

Die Musikgeschichte ist voll von Künstlern, die ihre Musik als fortwährende Suche verstehen, die bereits zu neuen Ufern aufbrechen möchten, sobald ihr Schiff mit einem Schaben auf Sand anlegt. Und die Popmusik-Historie ist ebenso reich an Firmen und Managern, die dieses Bestreben zwar nach außen gutheißen, es aber eigentlich viel lieber haben, wenn sich ihre Schützlinge auf bereits erfolgreich erobertem Land niederlassen. Im sicheren Hafen sozusagen.

Max Prosa kehrt gerade zurück aus einem dieser vermeintlich sicheren Häfen. Mit den Alben „Die Phantasie wird siegen“ und „Rangoon“ war er in den Jahren zuvor auf zwei selbstgebauten Booten erfolgreich losgesegelt; mit der Galeere der Plattenfirma konnte er sich indes nicht so recht anfreunden. Kein Wunder also, dass er auf „Mit anderen Augen“ die Welt wieder genau so neu sehen, wieder eigenhändig die Segel setzen und mit einem noch größeren Fernrohr in See stechen will. Dazu braucht er weder eine Reederei, noch die Rederei von Geschäftsleuten.

Das Navigieren, die Suche nach einer Wahrheit und neuen Perspektiven zieht sich entsprechend als Thema durch viele der neuen Songs. Max Prosa betrachtet den Nachthimmel, singt vom eigenen Raumschiff, vom Boden des Ozeans oder von einem Funken vom höheren Glück, den er finden möchte („Die Suche“). Und klingt dabei gelöst, befreit, mit frischer Neugier ausgestattet im Kreise von Begleitern, Instrumenten und Songstrukturen, die wie für ihn (und von ihm) geschaffen wurden.


TOBIAS DELLIT & DIE SCHWEIGENDE MEHRHEIT (Stuttgart)

Tobias Dellit & die schweigende Mehrheit rahmen die Songs des Liedermachers zu einem neuen Bild. Mal dunkel, mal zum Tanze bittend, ohne dabei die Texte in den Hintergrund zu rücken. Aus Zuhören wird Mitschwingen, wenn Kontrabass und Schlagzeug eine neue Farbe auf Bekanntes und Brandneues tupft.

Und schließlich setzt Tobias Dellit mit der Band den nächsten Konsequenten Schritt, wie es die Rezension seines letzten Albums bereits 2019 heraufbeschwor:

„Die reifen Texte und die ausdrucksstarke Stimme Dellits sorgen für einen vollen Klang, dem nichts fehlt. Kaum vorzustellen, was der Mann mit einer ganzen Band anstellen würde. Ein Liedermacher mit sehr viel Potenzial und Flexibilität abseits jeglicher Zeilen des Mainstreams.“ (FolkNews, Feb. 2019)


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